Analysen Übersicht

18.08.2017

Deutsche Sparer unter Zugzwang

14.08.2017

FvS Vermögenspreisindex Q2-2017: Neues Allzeithoch

14.07.2017

A plan C for the euro

14.07.2017

Mit viel gutem Willen...

22.06.2017

Hier trifft sich der DAX

12.06.2017

Exchange Traded Funds (ETFs): Hyperactive rather than passive

12.06.2017

Exchange Traded Funds (ETFs): Hyperaktiv statt passiv

12.06.2017

Monte dei Paschi is only the tip of the iceberg

15.05.2017

FvS Vermögenspreisindex Q1-2017: Vermögenspreise steigen ungebremst

12.05.2017

Free and fair US trade?

10.05.2017

Asset Prices to Recover in Southern Europe but Italy

05.04.2017

Fastenzeit

01.03.2017

Die Blackbox der Vorstandsvergütung

15.02.2017

FvS Vermögenspreisindex Q4 2016

14.02.2017

Integristen und Identitäre

14.02.2017

It’s the WACC, stupid!

06.02.2017

Bilanzielles Big Picture im Niedrigzinsumfeld

06.02.2017

Trump´s protectionist ambitions under the microscope

01.12.2016

Italien am Scheideweg

01.12.2016

The Disparity of Wealth Prices across the Euro Area - Flossbach von Storch Wealth Price Series

25.11.2016

Trump: Pro und Contra

25.11.2016

Warum die Volkswirte vor lauter Wald die Bäume nicht sehen

15.11.2016

FvS Vermögenspreisindex Q3-2016: Vermögenspreise auf Jahreshoch

09.11.2016

Donald Trump wird Präsident der USA

28.10.2016

Non-performing loans in the euro periphery were not built in a day

28.10.2016

Unverbesserliche Optimisten

26.09.2016

Portugal auf der Kippe

15.09.2016

Data dependency oder market dependency?

15.09.2016

Modernisierung in der Volksrepublik China

26.08.2016

Die Luft wird dünn!

26.08.2016

Niedrigzinspolitik treibt Aktienrisikoprämien

15.08.2016

FvS Vermögenspreisindex Q2-2016: Immobilienpreise auf Rekordhoch

13.07.2016

Eurobruchstelle Italien

13.07.2016

Gefährliches Understatement

13.07.2016

Integritätsversprechen deutscher Konzerne - Was steckt dahinter?

24.06.2016

Be Leave in Europe? - Doch durch den Brexit geht die Welt nicht unter. Die Zukunft ist offen.

09.06.2016

Wealth prices across Euroland on the rise

07.06.2016

The New Fragile

30.05.2016

Die DAX Aufsichtsräte - Enges Netzwerk, hohe Auslastung, geringe Frauenquote

20.05.2016

FvS Vermögenspreisindex Q1-2016: Immobilienpreise steigen, Finanzwerte fallen

11.05.2016

Wenn Negativzinsen und Helikoptergeld die deutschen Sparer erreichen

29.04.2016

An Empirical Assessment of Global Capital Productivity

18.04.2016

Three fallacies on money and inflation

18.04.2016

Vermögenspreisinflation und die Entwicklung des Vermögens deutscher Haushalte

16.03.2016

From Zirp, Nirp, QE, and helicopter money to a better monetary system

16.03.2016

China's fight against economic gravity

24.02.2016

Bankenkrise 2.0

22.02.2016

Das Rekordjahr der Vermögenspreise

17.02.2016

Credit booms and the “productivity puzzle”

17.02.2016

Der große Kehraus

14.12.2015

M&A waves, capital investment and Tobin’s q

14.12.2015

Wealth prices in Euroland: North-south divide continues

07.12.2015

ECB signals and market reactions

03.12.2015

Investitionsschwäche trotz Niedrigzinsen – Kalkulatorische Kapitalkosten als Hemmschuh?

03.12.2015

Pro-forma, bereinigt oder nachhaltig? - Eine nicht zielführende Darstellung des Gewinns je Aktie

03.11.2015

China oder USA? Wer gewinnt bei einer Japanisierung der Weltwirtschaft?

23.10.2015

Understanding low interest rates

12.10.2015

Die "neue" Normalität für den Anleger

29.09.2015

Polarisierung und Politikblockaden in den USA

29.09.2015

Unternehmensergebnisse ungeschminkt

17.09.2015

Wie transparent sind Vorstandsgehälter?

03.09.2015

Brauchen wir ein neues Geldsystem?

20.08.2015

FVS VERMÖGENSPREISINDEX Q2 2015 Vermögenspreisinflation setzt sich fort

30.07.2015

Eine Wirtschaftsregierung für Europa?

30.07.2015

The Bank of Japan’s unsuccessful fight against deflation

30.07.2015

Wealth prices in Euroland: The North-South Divide

01.07.2015

Folgen für den Bundeshaushalt bei Insolvenz Griechenlands

01.07.2015

Monetary policy made in China

01.07.2015

Underpromise and Overdeliver

19.06.2015

Das EuGH-Urteil zum OMT-Programm der EZB

19.06.2015

The euro as a foreign currency for Greece

12.06.2015

The Fed between doves and hawks

12.06.2015

The Paradox of Thrift: Lose weight by eating more

29.05.2015

Aktienrückkaufprogramme im DAX und MDAX

29.05.2015

The fruits of Swexit

29.05.2015

Where will Poland go?

29.05.2015

Yanis Varoufakis‘ Buch „Der Globale Minotaurus“

21.05.2015

Bargeldverbot. Die monetäre Planwirtschaft schreitet voran

21.05.2015

The euro: State money without a state

21.05.2015

The mirage of current account adjustment in the Euro-periphery

04.05.2015

Die Goodwill-Blase

27.04.2015

Greece’s need of durable rebalancing

27.04.2015

Monetärer Nationalismus

20.04.2015

A Parallel Currency for Greece

15.04.2015

Mind the Gap!

27.03.2015

Anmerkungen zum Mandat der Europäischen Zentralbank

27.03.2015

Der kleine aber feine Unterschied - EBS statt EPS

02.03.2015

Wer ist für den Niedrigzins am Kreditmarkt verantwortlich?

26.02.2015

Die Pensionskassen-Zeitbombe

18.02.2015

Ziele und Wirksamkeit von Wirtschaftssanktionen

05.01.2015

Eine Aktiv-Passiv Strategie für den Privatanleger

27.11.2014

Inhaberkontrolliert läuft’s besser

08.10.2014

Japanische Zwickmühle

22.09.2014

Zins: tot, mausetot oder nur scheintot?

Aktuelle Studien
18.08.2017 Makroanalyse

Deutsche Sparer unter Zugzwang

  • Auch im Niedrigzinsumfeld bevorzugt der deutsche Sparer Geld und geldnahe Anlagen.
  • In der europäischen Währungsunion hat Systemstabilität Priorität vor Kaufkraftstabilität.
  • Nötig ist ein Paradigmenwechsel, der hin zu realen Anlageinstrumenten führt.
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14.08.2017 Makroanalyse

FvS Vermögenspreisindex Q2-2017: Neues Allzeithoch

  • Neuer Rekordwert der Vermögenspreisinflation (+7,7% im Jahresvergleich)
  • Aktien, Betriebsvermögen und Immobilien steigen rasant
  • Vermögende und Ältere sind die Gewinner
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14.07.2017 Makroanalyse

A plan C for the euro

Plan C - the reestablishment of the euro as a common currency in a monetary union with hard budget constraints - would offer the only realistic prospect for a durable EMU, but it is also the least likely to be followed.

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14.07.2017 Unternehmensanalyse

Mit viel gutem Willen...

In den Bilanzen der 600 größten börsennotierten europäischen Gesellschaften türmt sich mittlerweile ein Goodwillbestand von ca. 1,9 Bio. Euro auf. Dieser Rekordstand ist Ausdruck des strukturellen Wandels in der Wirtschaftswelt, aber auch mangelnder Möglichkeiten für Realinvestitionen, bilanzieller Ermessensspielräume und nicht zuletzt auch Folge der ultra-lockeren Geldpolitik. Mit steigender Relevanz des Goodwills rückt aus Investorensicht die Frage nach der Werthaltigkeit dieses Bilanzpostens zunehmend in den Fokus.

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22.06.2017 Unternehmensanalyse

Hier trifft sich der DAX

Aufsichtsräte der DAX Konzerne unterhalten ein enges Netzwerk und sind durch ihre Haupttätigkeiten sowie ihre weiteren Mandate schwer beschäftigt. Tagen die Aufsichtsräte von Daimler oder der Deutschen Lufthansa, so sitzt ein Drittel des DAX zusammen. Vertreter von Allianz und Henkel sind sogar in jeder dritten Aufsichtsratssitzung aller DAX Konzerne präsent.

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12.06.2017 Marktverhalten

Exchange Traded Funds (ETFs): Hyperactive rather than passive

Passive investing is now more popular than ever. ETFs became a prominent branch of this investment style and have enjoyed a remarkable increase in popularity.

However, ETF-shares are used for active trading in the secondary market – much more intensively than trading of stocks of the underlying index. Such ETF-actionism has nothing to do with passive investing.

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12.06.2017 Marktverhalten

Exchange Traded Funds (ETFs): Hyperaktiv statt passiv

Passives Investieren ist heute populärer denn je. Als prominentester Ableger dieses Investmentstils erfreuen sich ETFs immer größerer Beliebtheit.

Die hohe Handelbarkeit der ETF-Anteile auf dem Sekundärmarkt verleitet Investoren jedoch zum Aktionismus, der mit der eigentlichen Idee des passiven Investierens wenig gemein hat.

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12.06.2017 Makroanalyse

Monte dei Paschi is only the tip of the iceberg

Monte dei Paschi has a preliminary deal to get rid of its toxic loans and to strengthen its capital position. This is, however, only the tip of the iceberg, given that nothing has so far changed to combat the underlying regional and sectoral weaknesses of the Italian economy.

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15.05.2017 Makroanalyse

FvS Vermögenspreisindex Q1-2017: Vermögenspreise steigen ungebremst

  • Vermögenspreisinflation auf Rekordjagd
  • Aktien, Betriebsvermögen und Immobilienpreise legen ungebremst zu
  • Junge Haushalte und weniger Vermögende haben das Nachsehen

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12.05.2017 Makroanalyse

Free and fair US trade?

The new US administration claims the lowest worldwide trade barriers in the US and thus aims at redefining the US trade relationships with the rest of the world to make trade “free and fair” again. Although the average tariff level on US imports of 3.8% is indeed among the lowest worldwide, the US is highly protectionist through the back-door of non-tariff trade barriers.

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10.05.2017 Makroanalyse

Asset Prices to Recover in Southern Europe but Italy

The trend of falling asset prices in the southern European countries has come to a stop with the exception of Italy. The price of assets held by Italian households dropped by more than two percent in Q3 and Q4 in comparison to the same quarters of the previous year.

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05.04.2017 Unternehmensanalyse

Fastenzeit

  • Die Pensionslasten der DAX 30-Unternehmen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr eine neue Rekordmarke erreicht. In Summe wiesen die Unternehmen 396 Mrd. Euro Pensionsverbindlichkeiten aus.
  • Zwar erreichten auch die ausgelagerten Planvermögen der Unternehmen mit 251 Mrd. Euro neue Höchstmarken, doch ist eben auch die verbleibende Deckungslücke mit 145 Mrd. Euro so groß wie niemals zuvor.
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01.03.2017 Unternehmensanalyse

Die Blackbox der Vorstandsvergütung

Die Vergütungspraktiken der DAX-Konzerne sind äußerst intransparent. Von keinem einzigen Vorstand kann man die Entstehung des Gehalts vollständig nachvollziehen. Durch die hohe Intransparenz bleibt ungeklärt, ob die Vorstände zielführend incentiviert sind. Eine Überprüfung ist unmöglich.

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15.02.2017 Makroanalyse

FvS Vermögenspreisindex Q4 2016

Zum Ende des Jahres 2016 sind Vermögenspreise um 4,5% im Jahresvergleich angestiegen. Die Verbraucherpreisinflation liegt mit +1,2% im gleichen Zeitraum deutlich dahinter.

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14.02.2017 Makroanalyse

Integristen und Identitäre

Anti-Globalisierung und Anti-Kapitalismus auf dem Vormarsch

Populismus ist der neue Trend in der Politik. Was aber ist „Populismus“ und was steckt dahinter? Integristische und identitäre Bewegungen wollen die ausdifferenzierte Gesellschaft durch staatliche Vorgabe spezifischer Ziele zur identitätsbildenden Gemeinschaft transformieren. Letztlich kommt das einem Angriff auf Recht und Freiheit und auf die offene Gesellschaft gleich.

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14.02.2017 Makroanalyse

It’s the WACC, stupid!

Central banks have depressed interest rates to lift investment. However, investment has not responded as expected. We show that it is the weighted average costs of capital (WACC) rather than interest rates on debt capital that have a significant influence on investment. But WACC have not moved down in tandem with interest rates, supporting the theorem of the constant cost of capital.

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06.02.2017 Unternehmensanalyse

Bilanzielles Big Picture im Niedrigzinsumfeld

Das Investitions- und Finanzierungsverhalten europäischer Konzerne hat sich in den letzten Jahren trotz künstlich gedrückter Zinsen auf den ersten Blick kaum verändert. Dennoch zeigen sich strukturelle Veränderungen in den Unternehmensbilanzen. Ein wesentlicher Grund: Anstatt Realinvestitionen zu fördern, befeuert der verschwundene Zins Übernahmeaktivitäten.

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06.02.2017 Makroanalyse

Trump´s protectionist ambitions under the microscope

Donald Trump has threatened to impose higher tariffs on imports from China and the NAFTA countries, Canada and Mexico. Due to relatively weak bilateral trade linkages from the point of view of the US, few – although important – US industries would be hit by higher import tariffs. However, if import tariffs were imposed across the board, a number of industries would be significantly affected by protectionism.

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01.12.2016 Makroanalyse

Italien am Scheideweg

Ein „Ja“ bei der Volksabstimmung in Italien am 4. Dezember könnte zwar die Funktionsweise des politischen und administrativen Systems verbessern. Ob jedoch ein „Ja“ die Probleme Italiens löst, ist ungewiss. Unabhängig vom Ausgang des Referendums wird Italiens Verbleib in der Eurozone immer schwieriger.

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01.12.2016 Makroanalyse

The Disparity of Wealth Prices across the Euro Area - Flossbach von Storch Wealth Price Series

In the first and second quarter of 2016 wealth price in the Euro area rose by +0.5% and +0.7% from the same quarter of the preceding year. Despite a low price growth rate for the Euro area there is a wide and dynamic disparity between the countries. The strongest decline in wealth prices was recorded in Greece (4.3 % in Q1 year over year) where prices have been falling for 25 quarters in a row.

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25.11.2016 Makroanalyse

Trump: Pro und Contra

Der gewählte Präsident Donald Trump spaltet die Wählerschaft in den USA und das globale Publikum. Auch wir sind gespalten darüber, ob seine Präsidentschaft mehr Chancen oder Risiken bringen wird. Thomas Mayer sieht das Glas halb voll, Norbert F. Tofall dagegen halb leer.

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25.11.2016 Makroanalyse

Warum die Volkswirte vor lauter Wald die Bäume nicht sehen

  • Die Veränderung der Struktur von Produktion und Konsum durch die neue Ökonomie hat Konsequenzen, die nur unzureichend in der Entwicklung von makroökonomischen Aggregaten (z.B. dem Bruttoinlandsprodukt oder Konsumentenpreisindex) erfasst werden.
  • Die an Aggregaten ausgerichtete Wirtschaftspolitik orientiert sich folglich an Irrlichtern, die sie auf immer gefährlichere Irrwege führen. Notwendig wären die Abkehr vom vorherrschenden Paradigma der politisch geplanten Wohlfahrtsmaximierung und die Beschränkung der Politik auf die Formalisierung durch soziale Übereinkunft entstandener Regeln und die Überwachung der Einhaltung dieser Regeln.
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15.11.2016 Makroanalyse

FvS Vermögenspreisindex Q3-2016: Vermögenspreise auf Jahreshoch

  • Mit +5,8% im Jahresvergleich steht die Vermögenspreisinflation auf dem höchsten Stand 2016.
  • Immobilienpreise legen erneut zu.
  • Finanzvermögen erholt sich.
  • Differenz von Vermögenspreisinflation zu Verbraucher- und Produzentenpreisentwicklung immer größer
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09.11.2016 Makroanalyse

Donald Trump wird Präsident der USA

  • Trump kann: NAFTA kündigen, TPP und TTIP verhindern, Strafzölle gegen China mit der Begründung der Währungsmanipulation erheben und US-Truppen in Bewegung setzen.
  • Trump kann aber nicht im Alleingang: Neue Gesetze erlassen, seine Regierungsmannschaft ohne den Kongreß bestimmen, die Federal Reserve entmachten oder einen Krieg erklären.
  • Trump dürfte deshalb: Begrenzten Schaden in der Handels- und Außenpolitik anrichten und aus Frustration wegen seiner wirtschafts- und innenpolitischen Lähmung die demokratischen Institutionen diskreditieren.
  • Der Markt könnte: Nach einer anfänglichen Schwäche die begrenzten Handlungsmöglichkeiten von Donald Trump erkennen und sich wieder beruhigen.
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28.10.2016 Makroanalyse

Non-performing loans in the euro periphery were not built in a day

Non-performing loans in the Southern European countries have continued to grow since the great financial crisis. The bulk of the NPL stock is now in the corporate sector. Sluggish economic growth, a low rate of innovation, a weak business environment, and the common monetary policy of the ECB are responsible for the weakness of banks.

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28.10.2016 Unternehmensanalyse

Unverbesserliche Optimisten

Die Analystenempfehlungen für die DAX-30 Konzerne unterlagen in den letzten zehn Jahren einem starken Optimismus. Wäre ein Investor den Empfehlungen gefolgt, so hätte er im Beobachtungszeitraum 2006 bis 2016 gegenüber einem zufällig gewählten DAX Portfolio keine systematische Überrendite erzielt.

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26.09.2016 Makroanalyse

Portugal auf der Kippe

  • Die kanadische Ratingagentur DBRS ist die einzige der von der EZB akzeptierten Ratingagenturen, die portugiesische Staatsanleihen noch nicht als „Schrottanleihen“ eingestuft hat.
  • Würde DBRS das Rating Portugals auf „Schrottniveau“ senken, bräuchte das Land wahrscheinlich ein neues Beistandsprogramm und die portugiesischen Banken könnten sich mit den von ihnen gehaltenen Staatsanleihen nicht mehr regulär bei der EZB refinanzieren. Nun ist am 21. Oktober ein neues Rating Portugals durch DBRS fällig.
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15.09.2016 Makroanalyse

Data dependency oder market dependency?

  • Erklärungsansätze für die bisher nicht gelungene Zinswende der US-Notenbank, die sich auf ihre Datenabhängigkeit beziehen, greifen zu kurz.
  • Erst wenn man die Fed als Prototyp eines neuen Notenbanktypus, als finanzmarktabhängige Notenbank, versteht, lassen sich Erwartungen über ihre zukünftige Geldpolitik formulieren.
  • Als finanzmarktabhängige Notenbank befindet sich die Fed in einem zirkulären Dilemma, das sie hemmt und die langfristigen Risiken für das Finanzsystem erhöht.
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15.09.2016 Makroanalyse

Modernisierung in der Volksrepublik China

  • Die chinesischen Partei- und Staatsführung erkennt seit Frühjahr 2011 offiziell an, dass die chinesische Wirtschaft erhebliche Strukturprobleme hat. Fraglich ist, ob der seit 1978 eingeschlagene Weg einer zentral durch eine Parteidiktatur geplanten und gesteuerten Modernisierung Chinas weiterhin Erfolg haben wird.
  • Das gegenwärtige Regime eines „Hard Authoritarianism“ würde zur Stagnation der Wirtschaft, Verschärfung der sozialen Probleme und schließlich zum Niedergang der alleinregierenden Kommunistischen Partei Chinas führen. Jedoch besteht auf mittlere Sicht die Chance, dass die Kommunistische Partei die Kontrolle in vielen gesellschaftlichen Teilbereichen einschränkt und auf den Kurs zwischen 1998 und 2008 zurückkehrt.
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26.08.2016 Unternehmensanalyse

Die Luft wird dünn!

Aufgrund des Zinsverfalls der letzten Jahre ist die Schuldenlast aus Pensionsvereinbarungen für Unternehmen weltweit deutlich angestiegen.

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26.08.2016 Makroanalyse

Niedrigzinspolitik treibt Aktienrisikoprämien

Zentralbanker und ihnen nahestehende Ökonomen machen vor allem die gegenwärtig herrschenden wirtschaftlichen Umstände für den historischen Tiefstand der Zinsen verantwortlich. Wären die Zinsen aufgrund einer „säkularen Stagnation“ der Wirtschaft dauerhaft niedrig, so sollte man erwarten, dass die Aktienanleger dies in den Aktienpreisen eskomptiert hätten.

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15.08.2016 Makroanalyse

FvS Vermögenspreisindex Q2-2016: Immobilienpreise auf Rekordhoch

  • Vermögenspreise legen wieder deutlich zu
  • Rekord-Preisanstieg bei Immobilien
  • Finanzvermögen fällt
  • Unterschiede innerhalb der Bevölkerung lassen nach
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13.07.2016 Makroanalyse

Eurobruchstelle Italien

Die Einschätzung gewinnt an Gewicht, dass die EWU langfristig nicht überleben wird. Eine gefährliche Bruchstelle für den Euro liegt in den unüberbrückbaren Gegensätzen zwischen Deutschland und Italien.

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13.07.2016 Marktverhalten

Gefährliches Understatement

Die Umsatz- und Ergebnisprognosen deutscher Konzerne waren auch im Geschäftsjahr 2015 zu vorsichtig. Trotz nachlassender gesamtwirtschaft-licher Dynamik überrascht dieses Ergebnis nicht.

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13.07.2016 Unternehmensanalyse

Integritätsversprechen deutscher Konzerne - Was steckt dahinter?

Integrität ist für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg notwendig. Doch wie glaubwürdig sind die Integritätsversprechen deutscher Konzerne?

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24.06.2016 Makroanalyse

Be Leave in Europe? - Doch durch den Brexit geht die Welt nicht unter. Die Zukunft ist offen.

  • Selbst wenn der Brexit nicht gekommen wäre, müssten sich Anleger robust aufstellen. Denn die Gefahren, die von unserem Kreditgeldsystem und der überbordenden Staatsverschuldung aus gehen, haben längst zur Fragilität von Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Sie sollten unseres Erachtens um ein Vielfaches höher bewertet werden als die Anpassungskosten, die jetzt aus dem Brexit folgen.
  • Um eine Fixierung auf die jetzt anstehenden Brexit-Anpassungskosten zu vermeiden, ist es sinnvoll, verschiedene mögliche zukünftige Entwicklungen zu betrachten. Jede geänderte Situation eröffnet auch Chancen.
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09.06.2016 Makroanalyse

Wealth prices across Euroland on the rise

  • In the fourth quarter of 2015, wealth prices in the Euro area rose by 4.7% from the same quarter of the preceding year. In contrast, consumer prices remained roughly unchanged (+0.2%).
  • The highest wealth price increases were recorded in Germany (+7.8%) and Austria (+7.3%). Greece experienced the strongest wealth prices deflation (‑4.5%).
  • Real estate prices are the most important determinant of wealth price developments. Their changes go from -5.5% in Greece up to +6.1% in Germany.
  • In 2015, the difference in wealth price developments between the northern and southern European countries was less pronounced than in the previous years.
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07.06.2016 Makroanalyse

The New Fragile

  • We are living in a fragile interim period between the Great Financial Crisis and another crisis that is likely to be no less (and may possibly be even more) severe.
  • As there is no sign that policy authorities recognize the dangers of the fragile environment they have created, we need to assume that they will continue on their present course until the fragile system breaks again.
  • This note argues for the creation of robustness in asset selection and portfolio construction to survive in this difficult environment.
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30.05.2016 Unternehmensanalyse

Die DAX Aufsichtsräte - Enges Netzwerk, hohe Auslastung, geringe Frauenquote

Zwischen den Aufsichtsräten der DAX Konzerne besteht ein enges Netzwerk. Dieses Netzwerk gefährdet die Unabhängigkeit und Objektivität der Unternehmenskontrolle und kann zu Ineffizienzen führen.

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20.05.2016 Makroanalyse

FvS Vermögenspreisindex Q1-2016: Immobilienpreise steigen, Finanzwerte fallen

  • Vermögenspreisinflation so niedrig wie lange nicht mehr
  • Immobilien verteuern sich, Aktien- und Anleihekurse fallen
  • Junge Menschen profitieren weniger von Vermögenspreisinflation
  • Divergenz innerhalb der Bevölkerung lässt nach

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11.05.2016 Marktverhalten

Wenn Negativzinsen und Helikoptergeld die deutschen Sparer erreichen

  • Begründet mit der Erreichung ihres Inflationsziels hat die Europäische Zentralbank negative Einlagezinsen für Geschäftsbanken eingeführt. Wenn die Geschäftsbanken sich gezwungen sähen, diese Negativzinsen weiterzugeben, könnten auch private Bankkunden mit einer negativen Verzinsung ihrer Ersparnisse konfrontiert werden.
  • Sollte die inflationäre Wirkung der Negativzinsen neben weiteren unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen auch zukünftig ausbleiben, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass die EZB selbst Maßnahmen wie Helikoptergeld einsetzt.
  • Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen, dass Negativzinsen zwar relativ ineffizient hinsichtlich der Erzeugung von Konsumentenpreisinflation sind, aber für relevante Vermögensverteilungseffekte sorgen.
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29.04.2016 Makroanalyse

An Empirical Assessment of Global Capital Productivity

Abstract: Does the world experience a secular decline in capital productivity? Due to the long-run downward trend in interest rates, some economists do think so. However, this reasoning equates capital productivity with interest, which is a critical assumption. This paper presents a new proxy that can be used to estimate capital productivity. It is based on weighted average cost of capital (WACC), which are employed by firms in their investment appraisals as a benchmark return. The paper uses an original WACC data set for many OECD countries and for the time period 2000-2015. Data are adjusted for tax distortions and expected inflation. The principle finding is that the data do not indicate a long-run decline in capital productivity.

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18.04.2016 Makroanalyse

Three fallacies on money and inflation

  • Our understanding of the relationship between money and inflation seems to go around in circles because of three fallacies.
  • First fallacy: Central banks control money supply.
  • Second fallacy: More money raises the price level.
  • Third fallacy: Central banks can control inflation.
  • What is to be done? The advice is as simple as it is radical and without a chance of being heeded: End the private-public partnership of money production and stop targeting meaningless consumer price indices.
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18.04.2016 Makroanalyse

Vermögenspreisinflation und die Entwicklung des Vermögens deutscher Haushalte

Ein Vergleich der PHF-Studie der Deutschen Bundesbank mit dem Flossbach von Storch Vermögenspreisindex

  • Die Bundesbankstudie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ (PHF) dokumentiert ein nominales Wachstum des Vermögens deutscher Haushalte von 8,1 % im Zeitraum 2010 bis 2014.
  • Vermögenspreise gemessen am Flossbach von Storch Vermögenspreisindex haben im gleichen Zeitraum um 18,5 % zugelegt.
  • Die Differenz der Wachstumsraten ist neben qualitativen Veränderungen auch auf Unterschiede in der Erhebungsmethodik, auf die Beobachtbarkeit von Marktpreisen für private Haushalte sowie Veränderungen im Bestand zurückzuführen. Aussagen über eine reale Veränderung des Vermögens deutscher Haushalte lassen sich daher aus der Differenz nicht ableiten.
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16.03.2016 Makroanalyse

From Zirp, Nirp, QE, and helicopter money to a better monetary system

  • The idea of helicopter money is to avoid the problems associated with money creation by private banks and distribute money directly to the people.
  • Helicopter money can be created by the central bank paying reserve money into banks’ accounts with the instruction to banks to create book money against it.
  • Helicopter money would allow debt reduction and raise aggregate demand.
  • Helicopter money would facilitate the change-over from our present credit money system to an alternative money system, in which money is no longer created as private debt but as an asset backed by the reputation of the issuer. Crypto money technology would be well suited for the creation of and payments with reputation money.
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16.03.2016 Makroanalyse

China's fight against economic gravity

  • Foreign reserves in China have been falling since mid-2014, as capital has been flowing out of China in excess of net revenues from the current account surplus.
  • The loss of reserves was driven by lower economic growth and – as a response – the easing of monetary policy by the People’s Bank of China. If foreign reserves continue to fall, China’s immediate response is likely to be a tightening of capital controls.
  • However, history shows that capital controls are a blunt instrument in a developed economy. Given the state of development of China’s economy, the government will eventually have to let the exchange rate adjust.
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24.02.2016 Makroanalyse

Bankenkrise 2.0

  • Wenn die Wirtschaft hustet, dann haben die Banken eine Lungenentzündung. Das war die Botschaft der Märkte zum Jahresanfang 2016, als Rezessionsängste zum Einbruch der Bankaktien führten.
  • Die Botschaft sollte ein Weckruf dafür sein, unser Bankensystem zu ändern. Damit einher würde eine Änderung unserer Geldordnung gehen.
  • Im Euroraum wird man eine Geldreform jedoch kaum freiwillig ins Auge fassen. Aber sie könnte durch die nächste Rezession herbeigeführt werden.
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22.02.2016 Makroanalyse

Das Rekordjahr der Vermögenspreise

  • Vermögenspreise steigen so kräftig wie nie
    Im Jahr 2015 fiel die Vermögenspreisinflation mit +7,8 % so hoch aus wie nie zuvor. Obwohl die Preise des Finanzvermögens stagnierten (+0,7 %), trieb der Preisanstieg bei Sachwerten (+9,5 %) die Vermögenspreisinflation auf ein neues Rekordhoch.
  • Rally am Immobilienmarkt hält an
    Immobilien, die größte Vermögensposition deutscher Haushalte, verteuerten sich in 2015 um 5,9 %, ein Rekord für diese Kategorie. Am kräftigsten legten die Preise von Betriebsvermögen (+24,5 %) zu, gefolgt von den Sammel- und Spekulationsgütern (+15,4 %). Die Aktienkurse kletterten im Schnitt 5,8 %; Rentenwerte dagegen verloren im Vergleich zum Vorjahr 2,2 %.
  • Wohlhabende Haushalte profitieren überproportional von Preisentwicklung
    Die wohlhabendsten deutschen Haushalte verzeichneten 2015 den größten Preisanstieg ihrer Vermögenswerte (+10,4 %) seit 2007. Bei deutlich ärmeren Haushalten fiel das Plus deutlich geringer aus (2,5 %).
  • Lücke zwischen Verbraucher- und Vermögenspreisinflation immer größer
    Stagnierenden Verbraucherpreise und fallende Produzentenpreise haben dazu geführt, dass der Abstand zur Vermögenspreisinflation 2015 auf ein neues Rekordniveau gestiegen ist.
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17.02.2016 Makroanalyse

Credit booms and the “productivity puzzle”

  • Low productivity growth has confused both policymakers and economists. In this paper, we argue that the credit cycle can help explain the so-called “productivity puzzle”.
  • In phases with loose credit conditions, investment of lower quality is financed. This slows aggregate productivity growth. The opposite happens when credit conditions tighten.
  • We show evidence for a sample of euro area countries that resources were misallocated during the recent credit boom. Activity shifted from the more productive manufacturing sector towards less productive construction and real estate sectors.
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17.02.2016 Unternehmensanalyse

Der große Kehraus

  • Kommt es zu einem Wechsel an der Führungsspitze eines Unternehmens, so zeigt sich häufig ein Phänomen, das im englischsprachigen Raum unter der Bezeichnung Big Bath bekannt ist. Hierbei wird ein ohnehin schon schwaches Jahresergebnis künstlich weiter verschlechtert, indem Vermögenswerte abgeschrieben, Tochtergesellschaften unterhalb ihres Buchwertes veräußert oder massive Rückstellungen gebildet werden.
  • Dieses Verhalten der Entscheidungsträger ist vor dem Hintergrund der bestehenden Anreize rational. Für Investoren jedoch können mit einem Big Bath vorübergehend erhebliche Vermögenseinbußen einhergehen.
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14.12.2015 Makroanalyse

M&A waves, capital investment and Tobin’s q

  • Corporate mergers and acquisitions (M&A) are reaching an all-time high this year, with US-based transactions as always on the top.
  • According to the neoclassical view, M&A waves occur as a result of shocks hitting specific sectors or the economy at large. Behavioral explanations see well-informed managers taking advantage of overvalued asset prices as a justification for M&A cycles. This paper argues that both approaches do not fully explain recent developments.
  • Evidence for the US, based on a vector autoregressive model and Granger causality tests, shows that Tobin’s q ratio drives M&A waves but fails to explain investment spending. At times of relatively high q ratios, a growing number of firms favors purchasing other firms over investing, and this creates a merger wave.
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14.12.2015 Makroanalyse

Wealth prices in Euroland: North-south divide continues

  • The present note gives an update of our wealth price series for euro area countries until the middle of this year.
  • Wealth price inflation remained substantially higher in the northern than in the southern countries of the euro area. While prices rose by 4.7% and 4.0% in the first and second quarter, respectively, in the northern countries, they rose by only 0.7% and 2.3% in the southern countries.
  • Hence, our earlier conclusion of a north-south divide in wealth price developments remains valid. However, wealth price divergence between north and south eased somewhat during the first half of 2015.
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07.12.2015 Makroanalyse

ECB signals and market reactions

  • ECB officials have taken the view that economic fundamentals and not monetary policy has been responsible for driving long-term interest rates to record lows. In a recent note we contradicted this view and argued that central banks exert a key influence on long-term interest rates.
  • In the present note we provide more evidence of the key role of central banks in the determination of prices in financial markets. Previously, we analyzed interest rate developments in four countries or currency areas over almost 25 years with econometric tools. Now, we discuss intra-day developments in three euro area financial markets on two days.
  • Our conclusion remains the same: Central banks exert a very important influence on market interest rates and through this on financial market prices.
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03.12.2015 Unternehmensanalyse

Investitionsschwäche trotz Niedrigzinsen – Kalkulatorische Kapitalkosten als Hemmschuh?

  • Die Investitionsaktivität der DAX 30-Unternehmen hat seit der Jahrtau-sendwende stetig nachgelassen. So schrumpften die Investitionsaus-gaben der Unternehmen seit dem Jahr 2000 von 133 Mrd. € auf 97 Mrd. € im Jahr 2014. Dies überrascht, da sich die Unternehmen aufgrund der Nullzinspolitik der EZB derzeit nahezu zinslos verschulden können, was sich positiv auf die Investitionstätigkeit auswirken sollte.
  • Allerdings zeigt sich, dass die in den Geschäftsberichten ausgewiesenen Kapitalkosten kaum gesunken sind. So ist der durchschnittliche Kapitalkostensatz (WACC) der DAX-Unternehmen seit seinem Hoch im Jahr 2008 von 7,5 % nach Steuern „nur“ auf 6,3 % zurückgegangen.
  • Grund für den moderaten Rückgang des durchschnittlichen WACC sind die von Unternehmensseite unterstellten hohen Risikoprämien für Eigenkapital. Dies hemmt deren Investitionsbereitschaft.
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03.12.2015 Unternehmensanalyse

Pro-forma, bereinigt oder nachhaltig? - Eine nicht zielführende Darstellung des Gewinns je Aktie

  • Pro-forma Kennzahlen halten nicht das, was sie versprechen, denn sie liefern kein besseres Bild der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens.
  • Zu häufig bereinigen Unternehmen ihren Gewinn nur um Kosten, belassen jedoch dazugehörige Erträge im Gewinn, so dass ein verzerrtes Bild entsteht.
  • Im Geschäftsjahr 2014 präsentieren 11 der 30 DAX-Konzerne einen bereinigten Gewinn je Aktie, der im Schnitt 13 % über der offiziellen Kennzahl liegt.
  • Bewertungskennzahlen wie das KGV fallen durch den pro-forma Gewinn um 23 % günstiger aus.
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03.11.2015 Makroanalyse

China oder USA? Wer gewinnt bei einer Japanisierung der Weltwirtschaft?

  • Ob USA oder China, Europa oder Japan oder anderswo, überall werden niedrigste Zinsen als Heilmittel für Wachstum und Konjunktur angesehen. Ein Investitionsboom ist aber trotzdem nirgendwo zu erkennen.
  • Die geldpolitisch gesteuerten Geldabwertungen und negative bzw. Nullzinsen haben Anpassungsre­zessionen verhindert. Trotzdem leben wir derzeit nicht im weltwirtschaftlichen Paradies, vielmehr droht die Japanisierung der Weltwirtschaft. Das weltweite Negativsum­men­spiel geht weiter.
  • Meine These lautet: Das Land, das sich als erstes traut, aus der weltweiten geldpolitischen Phalanx auszubrechen, und bereit ist, die Investition einer Anpassungsrezession zu tragen und nachhaltige Strukturreformen zuzulassen, wird als Gewinner aus diesem Negativsum­menspiel hervorgehen.
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23.10.2015 Makroanalyse

Understanding low interest rates

  • The customary neoclassical model of interest rate determination is neither rooted in the institutional set-up of the credit markets nor supported by the data.
  • The Wicksell-Mises-Hayek model of the credit and business cycle offers a much better description of reality. In accordance with this model, we find short-term interest rates to have a strong influence on long-term interest rates and not vice versa, as suggested by the neoclassical model. We also find population ageing not to exert downward pressure on long-term interest rates (and find the opposite effect in half of our sample countries).
  • As central bank policy makers are more likely than market participants to lack the knowledge to push market rates to levels consistent with economic fundamentals, there is a high chance of misalignments of market rates.
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12.10.2015 Marktverhalten

Die "neue" Normalität für den Anleger

  • Anleger neigen dazu, Verluste höher zu schätzen als Gewinne im gleichen Umfang, und sie haben oft Schwierigkeiten, realisierte Verluste von unrealisierten zu unterscheiden. Deshalb meiden sie die Preisvolatilität von Anlagen.
  • Anlagestrategien, die speziell auf die Verringerung der Volatilität abzielen, haben in der Vergangenheit selten gehalten, was sie versprochen haben. Im Umfeld extrem niedriger Zinsen und höherer Volatilität von Anleihepreisen ist das Versprechen eines angemessenen Ausgleichs zwischen Volatilität und Ertrag noch schwieriger zu erreichen. Wer heute Volatilität vermeiden will, muss weit mehr als früher bereit sein, auf Ertrag zu verzichten, ja sogar einen absoluten Verlust in Kauf zu nehmen.
  • Doch der Anleger kann sich aus diesem Dilemma befreien, wenn er das wirkliche Anlagerisiko und die Volatilität des Portfoliowerts zu unterscheiden lernt. Anlagerisiko ist die Verfehlung der Anlageziele am Ende des Anlagehorizonts. Wer dies für sich akzeptiert, kann seinen Nutzwert aus der Geldanlage durch eine Kombination von Ertrag, Risiko und Liquidität der Anlagen maximieren.
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29.09.2015 Makroanalyse

Polarisierung und Politikblockaden in den USA

  • Polarisierungen entstehen in der modernen Gesellschaft vornehmlich dann, wenn erstens die Ursachen von Problemen und Konflikten nicht auf ungeeignete Vorteils- und Anreizstrukturen zurückgeführt werden, sondern auf die mangelnde Moral von individuellen Akteuren, und wenn zweitens die gesamte Gesellschaft auf gemeinsame Ziele verpflichtet werden soll.
  • Politische Polarisierungen führen in den USA aufgrund des Systems der Checks and Balances in der Regel zu Politikblockaden.
  • Unabhängig vom konkreten Ausgang der Präsidentenwahl 2016 dürfte eine wirtschaftspolitische Wende, die diesen Namen verdient, unwahrscheinlich sein.
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29.09.2015 Unternehmensanalyse

Unternehmensergebnisse ungeschminkt

Warum der Jahresabschluss nur die halbe Wahrheit ist

  • Betrachtet man die in den Gewinn- und Verlustrechnungen der DAX-Unternehmen ausge-wiesenen Konzerngewinne, so lässt sich für den Zeitraum 2008 bis 2014 ein aggregierter Jahresüberschuss von 387 Mrd. € ermitteln. Doch fällt der Gesamterfolg mit 325 Mrd. € um nahezu ein Fünftel geringer aus.
  • Grund hierfür ist das sog. Other Comprehensive Income (OCI), das bei einigen Unternehmen zuletzt massive Löcher in das Eigenkapital gerissen hat und dessen Bedeutung in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat.
  • Da ein Großteil der Positionen des OCI zu einem späteren Zeitpunkt in das Jahresergebnis überführt bzw. zahlungswirksam wird, erlaubt eine Analyse des OCI eine verbesserte Ein-schätzung über die Nachhaltigkeit des Periodenergebnisses. Nicht zuletzt ergeben sich unter Berücksichtigung des OCI im Einzelfall abweichende Einschätzungen über das Bewertungsniveau einer Aktie anhand einschlägiger Bewertungskennzahlen.
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17.09.2015 Unternehmensanalyse

Wie transparent sind Vorstandsgehälter?

  • Die aktuellen Geschäftsberichte der DAX Konzerne bieten einen sehr guten Einblick in die Höhe der Vorstandsgehälter. Trotz gestiegener Transparenz bleiben jedoch viele Fragen bzgl. der Festlegung der Gehälter offen.
  • Im Schnitt lag das Gehalt eines DAX-Vorstands im Geschäftsjahr 2014 bei 3,3 Mio. Euro und be-stand zu 70 % aus einer erfolgsabhängigen Komponente von der zwei Drittel an langfristige Ziele gebunden war. Historisch betrachtet steht die Entwicklung der Vorstandsgehälter in einem stärkeren Zusammenhang mit der Accounting-Performance als mit dem Shareholder Value.
  • Die kurzfristige finanzielle Incentivierung erfolgte im Geschäftsjahr 2014 im Schnitt mittels 2,6 Kriterien von denen 1,7 auf Buchwerten basieren. Der langfristige Erfolg wurde mit durchschnittlich drei Kriterien bestimmt von denen jeweils 1,3 auf Markt- bzw. Buchwerten basieren. Die Anzahl der angewendeten Kriterien hat seit 2006 leicht zugenommen.
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03.09.2015 Makroanalyse

Brauchen wir ein neues Geldsystem?

Üblicherweise werden die Gründe für die Finanzkrise von 2007–2008 in Fehlentwicklungen im Finanzsektor und die Gründe für die Eurokrise seit 2010 in der Überschuldung der Eurostaaten gesucht. Die Frage, ob diese Ereignisse nicht möglicherweise auf systemische Fehler in unserer Geldordnung zurückzuführen sind, wird nicht gestellt. Das ist fatal, denn eine mangelhafte Fehlerdiagnose führt unweigerlich zu Wiederholungsfehlern.

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20.08.2015 Makroanalyse

FVS VERMÖGENSPREISINDEX Q2 2015 Vermögenspreisinflation setzt sich fort

  • Zum Ende der ersten Jahreshälfte 2015 fällt die Vermögenspreisinflation mit +6,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin hoch aus. Verbrauchpreise haben sich im gleichen Zeitraum um nur 0,5 % erhöht und Produzentenpreise sind um 1,4 % gefallen.
  • Sammel- und Spekulationsgüter verzeichnen mit +27,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal die höchste Verteuerungsrate. Dahinter folgen das Betriebs- und Aktienvermögen mit +14,2 % bzw. +9,9 %. Langfristige Verbrauchsgüter sowie Rentenwerte verteuern sich mit jeweils 0,4 % am geringsten.
  • Die Vermögenspreise der unteren Mittelschicht steigen nun bereits seit mehreren Jahren lang-samer als die der übrigen Bevölkerungsgruppen. Es kommt dadurch im unteren Bereich der Haushaltsverteilung immer mehr zu einer Divergenz der Vermögenspreise.

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30.07.2015 Makroanalyse

Eine Wirtschaftsregierung für Europa?

  • Der Euro als politisches Projekt dient Frankreich und seinem Verbündeten dazu, die Eurozone auf ihre wirtschaftspolitischen Zielvorstellungen zu verpflichten.
  • Dabei widersprechen sowohl die jüngst erneuerten französischen und italienischen Forderungen nach einer europäischen Wirtschaftsregierung als auch Schäubles Ziel einer europaweiten Finanzdisziplin der europäischen Freiheitsidee, die aus der Vielgestaltigkeit Europas hervorgegangen ist.
  • Im Ergebnis könnte der gerade noch mal abgewendete Grexit zum Brexit der auf ihre Unabhängigkeit bedachten Briten führen.
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30.07.2015 Makroanalyse

The Bank of Japan’s unsuccessful fight against deflation

  • The monetary policy objective of the Bank of Japan (BoJ) is to maintain price stability, with the target of 2 percent of the yearly growth in the consumer price index.
  • For years, Japan has faced on and off deflation and a stagnating economy. Exiting from the “deflationary mind-set” – together with a revival of growth – stays at the center of both Prime Minister Abe’s three-arrow recovery plan and the BoJ’s monetary policy agenda.
  • Success is doubtful. As long as the third “arrow” of structural reforms remains stuck in the quiver, the economy is unlikely to escape from its low-growth-mild-deflation equilibrium.
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30.07.2015 Makroanalyse

Wealth prices in Euroland: The North-South Divide

  • Our new series of wealth prices for EMU member countries reveal a deep north-south divide within the euro area.
  • Divergent wealth prices reinforce real economic divergence in the euro area and increase the difficulties in designing the common monetary policy.
  • Whether EMU will survive in the long-run will therefore depend to a significant degree on the chances for convergence and divergence of asset prices and economic growth.
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01.07.2015 Makroanalyse

Folgen für den Bundeshaushalt bei Insolvenz Griechenlands

  • Das deutsche Verlustrisiko beträgt bei einer Insolvenz Griechenlands rund 90 Milliarden Euro. Diese Summe entspricht ca. 30 Prozent des Bundeshaushalts für 2015.
  • Direkt haushaltswirksam werden aber höchstwahrscheinlich nur der deutsche Anteil an den Griechen­land-Hilfsprogrammen I und II, deren Fälligkeiten über 37 Jahre gestreckt sind.
  • Eine Belastung des Bundeshaushalts würde sich ab 2020 ergeben und bis ins Jahr 2057 reichen. Die niedrigste jährliche Belastung beträgt bei einem Totalausfall 0,199 Milliarden Euro (2020), die höchste 3,051 Milliarden Euro (2054). In den Jahren 2049, 2051 und 2052 fällt sogar überhaupt keine Belastung an.
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01.07.2015 Makroanalyse

Monetary policy made in China

  • As the Chinese economy is slowing down, the People’s Bank of China (PBoC) is providing further stimulus.
  • Over the years, the PBoC has acquired substantial authority on its own. But the bank is still far from being a central bank like its western counterparts. It lacks transparency, its monetary policy decisions are influenced by the central government and its policy architecture remains pre-modern.
  • Although monetary policy has worked well in stabilizing the economy in the past, it is doubtful that this will remain so under today’s domestic and international conditions.
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01.07.2015 Marktverhalten

Underpromise and Overdeliver

  • Managementprognosen sind eine essenzielle Informationsquelle beim Kapitalallokationsprozess von Investoren. Der ihnen zugeschriebene hohe Informationsgehalt und die damit einhergehende Entscheidungsnützlichkeit sollten zu einer Verbesserung der Kapitalmarkteffizienz beitragen. Allerdings beeinträchtigen verschiedenartige Anreize eine unverzerrte Weitergabe von prospektiven Informationen des Managements an den Kapitalmarkt. Das Resultat sind konservative Vorhersagen.
  • Die Auswertung von 5.571 Einzelprognosen zur erwarteten Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Untersuchungszeitraum zeigt, dass das Management im Durchschnitt konservative Einschätzungen abgibt. So ist die Mehrzahl (60,5 %) der betrachteten Umsatz- und Ergebnisprognosen der 110 untersuchten deutschen HDAX-Unternehmen im Untersuchungszeitraum 2005 bis 2014 zu pessimistisch.
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19.06.2015 Makroanalyse

Das EuGH-Urteil zum OMT-Programm der EZB

  • Das Bundesverfassungsgericht kommt in seiner Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union vom März 2014 zu diametral entgegengesetzten Beurteilungen wie der EuGH in seinem Urteil C-62/14 vom 16. Juni 2015.
  • Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes sprechen gewichtige Gründe dafür, daß das OMT-Programm der EZB über das Mandat der EZB hinausgeht und gegen das Verbot monetärer Haushaltsfinanzierung verstößt.
  • Nach Auffassung des EuGH ist das im September 2012 angekündigte OMT-Programm hingegen mit dem Unionsrecht vereinbar.
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19.06.2015 Makroanalyse

The euro as a foreign currency for Greece

Key Point

In an earlier note I discussed how a Greek parallel currency to the euro could allow the Greek government to gain some room for manoeuver in fiscal policy while at the same time continuing the adjustment program demanded by the country’s creditors. In this note I explore the question of how the Greek population could still keep the euro after a default of its government.

Contrary to general belief, “Grexit” and the reintroduction of the euro as a foreign currency would probably be positive for the Greek economy. Against this, creditors would be hard hit. It is therefore primarily in their interest that default and Grexit are avoided.

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12.06.2015 Makroanalyse

The Fed between doves and hawks

  • After several years of a close-to-zero federal funds rate in the US, the Fed has prepared markets for higher interest rates.
  • These efforts were explained with positive expectations for output, inflation and the labor market in 2015-2016. The early optimism was dampened by the harsh reality of weak economic data in the first quarter of 2015. However, May data suggest the weakness may have been temporary.
  • Doubts about the meaning of the data are mirrored in the split inside the Fed between “dovish” and “hawkish” views of FOMC members.
  • The composition of the FOMC is clearly dovish at present. This points to rate increases later rather than sooner and could disappoint consensus expectations for a September hike.
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12.06.2015 Makroanalyse

The Paradox of Thrift: Lose weight by eating more

  • Keynes’ influence weakened temporarily in the 1980s, increased quietly again for a while thereafter, and had a roaring comeback with the financial crisis. Today, most practical men (and women)—and the odd madman—are the slaves of Keynes.
  • Policy makers are especially drawn to Keynes’ “paradox of thrift”. According to this paradox, it may well be appropriate for individuals to save with a view to raising their incomes in the future. However, if all actors in an economy engage in a competition of saving, aggregate demand drops and everybody is worse off.
  • There is no reason for the defenders of the virtue of saving to despair. Recent developments do not support the case of their adversaries.
  • But even when it is disputed by facts, Keynes’ paradox of thrift is politically very powerful: It promises a diet, with which you lose weight by eating more. How can this possibly be topped?
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29.05.2015 Unternehmensanalyse

Aktienrückkaufprogramme im DAX und MDAX

  • DAX und MDAX Konzerne machen von der Möglichkeit eigene Aktien zurückzukaufen kaum Gebrauch. Fast alle Konzerne besitzen eine Ermächtigung zum Rückkauf, die aber als „Vorratsbeschluss“ zu verstehen ist und dem Management Flexibilität in der Kapitalallokation geben soll. Von einer allgemeinen Rückkaufabsicht kann man nicht sprechen.
  • Im Vergleich zu Dividenden spielen Aktienrückkäufe in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle und werden nur vereinzelt durchgeführt. Seit 2005 wurden 85 % des ausgeschütteten Kapitals in Dividenden gezahlt, nur 15 % durch Aktienrückkäufe.
  • Rund 13 % der Geschäftsjahre der DAX und MDAX Konzerne seit 2005 weisen Aktienrückkäufe auf, die im Schnitt 3,9 % der Marktkapitalisierung entsprechen. Durch die Finanzkrise ist sowohl Volumen als auch die Anzahl der Rückkäufe drastisch zurückgegangen.
  • Weniger als die Hälfte der DAX und MDAX Konzerne, die seit 2005 Aktienrückkäufe in einem bedeutenden Rahmen durchgeführt haben, bewiesen dabei ein gutes Timing. Sie kauften im Schnitt ein- bis zweimal in Phasen niedriger Kurse eigene Aktien zurück.
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29.05.2015 Makroanalyse

The fruits of Swexit

  • When the Swiss National Bank scrapped the upper bound for the exchange rate of the Swiss Franc against the euro, the franc immediately surged towards parity against the single European currency and many economists predicted that the Swiss economy would disappear in a black hole.
  • Four months after the event, there is not much evidence that the earlier dire predictions for the Swiss economy are materializing.
  • The exchange rate appreciation undoubtedly exerts downward pressure on the export industry and makes life difficult for the producers of domestic goods competing with imports. At the same time, however, it generates welfare gains for the population at large.
  • As has often happened in the past, the gains from currency appreciation will turn out to be permanent while the losses will be temporary. In Germany, where the trade-weighted real exchange rate recently fell, the opposite is likely to happen: the gains from depreciation will be temporary, the losses permanent.
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29.05.2015 Makroanalyse

Where will Poland go?

  • The outcome of the Polish presidential election signals a change of direction of the political and possibly economic course in the years to come.
  • The victory of the rightwing candidate could be followed by a radical shift in the general election this autumn, away from the liberal and EU-friendly governing Civic Platform towards socially conservative and eurosceptic Law and Justice, the party behind the new President-elect.
  • Provided the governing party loses the election and the pledge given by the new President during his campaign is fulfilled, the years of economic progress and move to the political center could be put at risk.
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29.05.2015 Makroanalyse

Yanis Varoufakis‘ Buch „Der Globale Minotaurus“

Der derzeitige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis scheint seinen europäischen Verhand­lungspartnern und den Medien ein Rätsel mit sieben Siegeln zu sein. Während sein unkonventionel­les Auftreten ein gewisses Interesse hervorruft, prallen seine ökonomischen Forderungen und Vorschläge zur Lösung der griechischen Schuldenkrise auf eine Wand von Unverständnis. Unabhängig vom eigenen politischen und ökonomischen Standpunkt zur griechischen Schuldenkrise ist es deshalb sinnvoll, die Motive und wirtschaftspolitischen Grundannahmen zu ergründen, die Yanis Varoufakis antreiben. Nur so besteht die Chance, seine Forderungen nachvollziehen zu können und auf der Grundlage dieses Verständnisses für oder gegen seine Forderungen zu argumentieren.

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21.05.2015 Makroanalyse

Bargeldverbot. Die monetäre Planwirtschaft schreitet voran

  • Zur Durchsetzung von negativen Zinsen und Komplettierung der monetären Planwirtschaft, sollen nun auch die verbleibenden Freiräume durch ein Bargeldverbot zerstört werden.
  • Die makroökonomischen Planungen sind jedoch wegen der fehlenden mikroökonomischen Fundierung zum Scheitern verurteilt. Die monetäre Planwirtschaft führt deshalb wie jede Planwirtschaft in die ökonomische Krise.
  • Die Suche nach alternativen Sparformen wird früher oder später viele Menschen zur Suche nach alternativen Zahlungsmitteln jenseits des gesetzlichen Zahlungsmittels führen.
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21.05.2015 Makroanalyse

The euro: State money without a state

  • For the euro to survive in the form it has assumed during the crisis of European Monetary Union, a proper state with a strong center is needed for support. But the emergence of a European state is not on the political horizon.
  • Without a single European state as its guardian and guarantor, the euro must be reconstituted in a commodity money order, the order originally intended for it in the Maastricht Treaty.
  • If this is not done, the question is not whether but only when EMU will collapse and the euro disappear.
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21.05.2015 Makroanalyse

The mirage of current account adjustment in the Euro-periphery

  • Ongoing international financial integration and the introduction of the euro significantly improved borrowing conditions in the Euro-periphery countries and boosted their aggregate demand. Much of the growing private and public indebtedness financed net imports of goods and services.
  • Although not all peripheral countries are alike, there is evidence that imports were extensively used for consumption rather than profitable investment purposes. As a consequence, current account deficits prior to the financial crisis were unsustainable. All this raises doubts about the ability to service the accumulated external debt in the future.
  • The few signs of improvement in unit labor costs and productivity after 2010 are misleading. They represent transitory effects rather than long-term trends. Consequently, much effort is still needed to prevent the return of unsustainable current account deficits.
  • The first crucial step should be the write-off of nonperforming loans, whose share in total loans has steadily increased since 2008. This would pave the way for new productive investment. Reemerging current account deficits would be self-correcting, as higher dividends from a larger stock of productive capital would raise national savings in the future.
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04.05.2015 Unternehmensanalyse

Die Goodwill-Blase

  • Die Goodwillbestände der DAX- und MDAX-Unternehmen haben im Jahr 2014 das zehnte Jahr in Folge einen neuen Höchststand erreicht. Diese betragen nun kumuliert 287,9 Mrd. € (CAGR: 7,2 %) bzw. im Durchschnitt 8,1 Mrd. € für DAX-Unternehmen und 0,9 Mrd. € für MDAX-Unternehmen.
  • Seit der Einführung des Impairment-Only-Approach im Jahr 2004 sind Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte zur Ausnahme geworden. Die identifizierten Wertberichtigungen betragen kumuliert über alle Unternehmen für den Zeitraum 2005 bis 2014 34,4 Mrd. €. Unterstellt man lineare Abschreibungen auf Basis steuerrechtlicher Nutzungsdauern, so hätten sich im gleichen Zeitraum Wertminderungen von 152,2 Mrd. € ergeben.
  • Der Goodwill-Impairment Test ist für Unternehmensexterne eine Black-Box. Die Unternehmen beklagen ihrerseits den hohen Durchführungsaufwand. Derzeit deutet vieles auf eine Wiedereinführung der planmäßigen Abschreibung des Goodwills hin.
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27.04.2015 Makroanalyse

Greece’s need of durable rebalancing

  • The deterioration of the current account in Greece before the debt crisis was largely due to excess demand. Thanks to productivity growth, exports were stable or – in some industrial sectors – even increased.
  • The subsequent decline of the current account deficit was primarily achieved by aggregate demand contraction due to austerity measures. Only more recently, the real exchange rate fell owing to a decline in nominal wages and prices.
  • To support growth, expenditure reducing policies should be supplemented with expenditure switching policies, with the aim to support exports. Generally, this is best achieved through a nominal devaluation. As this is not possible in EMU, introduction of a parallel currency for domestic use might help.
  • To make the gain in competitiveness permanent, the Greek economy needs more investment in productive capacities and new technologies. In order to enable such investment, the business environment must be improved.
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27.04.2015 Makroanalyse

Monetärer Nationalismus

  • Staatliche Währungsabwertungen und Abwertungswettläufe sind lediglich andere Formen von Protektionismus und ein Rückfall in merkantilis-tisches Denken. Seit Adam Smith und David Ricardo wissen wir, daß protektionistische Maßnahmen auch dem Land schaden, das zu solchen Maßnahmen greift.
  • Monetärer Nationalismus und Abwertungswettläufe sind nur im heutigen staatlichen Geldmonopol, also bei Annahmezwang des gesetzlichen Zahlungsmittels, möglich.
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20.04.2015 Makroanalyse

A Parallel Currency for Greece

  • Greece and her creditors seem to be engaged in a game of chicken: Either side expects the other to yield at the last moment before the default of the Greek government. The game will almost certainly end with each side deviating somewhat from its preferred course.
  • In this note, we discuss how a parallel currency could contribute to a resolution of the con-flict. In our view, it could be the least bad option for both sides

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15.04.2015 Unternehmensanalyse

Mind the Gap!

  • Die Schuldenlast aus leistungsorientierten Pensionsvereinbarungen ist bei den DAX- und MDAX-Unternehmen im vergangenen Jahr von 316 Mrd. € auf 390 Mrd. € (+23 %) angestie-gen. Dies ist auf den gesunkenen Rechnungszins zurückzuführen, der mit 2,46 % weit unter dem Niveau des Vorjahres liegt (2013: 3,73 %).
  • Der verwendete Zins liegt damit sehr deutlich über der Rendite des nach IFRS relevanten 10y+AA-Anleihenportfolios. Die Verwendung eines hohen Zinssatzes impliziert vergleichsweise niedrige Schulden.
  • Wäre die relative Abweichung zwischen verwendetem Rechnungszins und Bondrendite konstant geblieben, so hätte dies das bilanzielle Eigenkapital der betrachteten Unternehmen im Durchschnitt um ca. 5 % reduziert.
  • Trotz einer durchschnittlichen Rendite auf das ausgelagerte Planvermögen von 9,9 %, sind die Pensionsdefizite massiv angewachsen (+38,2 %). Die Defizite betragen nun durchschnittlich 16,3 % der Marktkapitalisierung (Vorjahr 12,0 %).
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27.03.2015 Makroanalyse

Anmerkungen zum Mandat der Europäischen Zentralbank

  • Das Mandat der EZB wurde auf der Basis einer fehlerhaften Blaupause für die EWU erteilt. Unserer Ansicht nach hat die EZB das Mandat zudem verkürzt und auf problematische Weise ausgelegt.
  • Gegenwärtig hat die EZB Schwierigkeiten, die selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Bei der aggressiven Verfolgung dieser Ziele entstehen schädliche wirtschaftliche Nebenwirkungen.
  • Um den Zusammenbruch der EWU aufgrund ihrer Konstruktionsfehler zu verhindern, hat die EZB ihr Mandat erheblich ausgeweitet und hat unserer Einschätzung nach die in ihren Statuten gesetzten Grenzen überschritten.
  • Letzten Endes besteht das Dilemma der EZB darin, dass sie ihr Mandat wegen der Fehler in der Konstruktion der EWU nicht sachgemäß und im Einklang mit den ihr gegebenen Statuten ausüben kann.
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27.03.2015 Unternehmensanalyse

Der kleine aber feine Unterschied - EBS statt EPS

  • Statt dem Gewinn je Aktie (EPS = earnings per share) kommunizieren Unternehmen diese Kennzahl vermehrt in einer um Kosten bereinigten Form (EBS = everything but bad stuff).
  • 11 der 30 DAX Konzerne berichten im Zeitraum 2008 bis 2013 ihre EPS als „bereinigtes“, „angepasstes“ oder „nachhaltiges“ Ergebnis. 4 Unternehmen verzichten sogar in der Zusammenfassung des Geschäftsberichts auf eine Gegenüberstellung der offiziellen und angepassten Zahlen.
  • Im Durchschnitt werden die EPS um ein Drittel des IFRS-Werts bzw. knapp einen Euro je Aktie erhöht. In rund 4 von 5 Fällen wird der Gewinn vergrößert und nur selten reduziert.
  • Restrukturierungskosten, Folgekosten von Akquisitionen und Devestitionen werden am häufigsten als Begründung für die Anpassungen genannt. Betragsmäßig stellen jedoch Impairments die größten Anpassungen dar.
  • Obwohl die Ereignisse meist als Sondereinflüsse oder Effekte ohne wiederkehrenden Charakter eingestuft werden, treten diese oftmals wiederholt auf.
  • Während der Gewinn meist um Kosten korrigiert wird, werden Erträge oder Ersparnisse, die mit den Kosten verbunden sind, vollständig ins Ergebnis aufgenommen.
  • Um eine Vermischung der Konzepte der „Zahlungswirksamkeit“ und der „Erfolgswirksamkeit“ zu vermeiden, sollte statt des angepassten Gewinns die Kapitalflussrechnung als Informationsquelle dienen.
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02.03.2015 Makroanalyse

Wer ist für den Niedrigzins am Kreditmarkt verantwortlich?

Auch wenn es eine Ersparnisschwemme geben und die Wirtschaft stagnieren würde, so würde der Kreditzins ohne Manipulation durch die Zentralbanken keineswegs auf oder unter null fallen. Die Konsequenz wäre stattdessen Preisdeflation. Weil diese unser Kreditgeldsystem jedoch zum Einsturz bringen könnte, wird sie von den Zentralbanken mit allen Mitteln bekämpft.

Stellt man Zentralbankern die Frage nach dem Grund für niedrige Zinsen, dann bekommt man die Antwort, dass sie dafür nicht verantwortlich sein könnten. Die Geldpolitik beeinflusse in der Regel ja nur den Geldmarktsatz unter Banken. Auch die bei Zentralbanken in Mode gekommenen Ankäufe für Anleihen seien nur eine Reaktion auf die blutarme Entwicklung der Wirtschaft.

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26.02.2015 Unternehmensanalyse

Die Pensionskassen-Zeitbombe

Erkenntnisgewinn

  • Die Halbierung des für die Bewertung von Pensionsverpflichtungen relevanten Kapitalmarktzinses führt zu einer massiven Ausweitung der Pensionsschulden vieler DAX- und MDAX-Unternehmen.
  • Bereits in den vergangenen beiden Geschäftsjahren wurden zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen vergleichsweise hohe Diskontierungszinsen verwendet, um Anwartschaftsbarwerte zu drücken. Diese sind nun nicht mehr haltbar und müssen reduziert werden.
  • Dadurch steigende Deckungslücken führen bei einigen DAX-Unternehmen zu deutlich sinkenden Eigenkapitalquoten. Im Durchschnitt sinkt die Eigenkapitalquote um 8,8 %, vereinzelt gar um mehr als 20 %.
  • Das derzeitige Niedrigzinsumfeld führt zu einem Anlagenotstand, insbesondere bei stark in Anleihen investierten Pensionsplänen. Sinkende Erträge von Festzinsanlagen könnten die Deckungslücken künftig noch vergrößern.
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18.02.2015 Makroanalyse

Ziele und Wirksamkeit von Wirtschaftssanktionen

Nach dem Untergang der französischen Flotte am 21. Oktober 1805 bei Trafalgar versuchte Napoleon seinen Konkurrenten Großbritannien durch Handelsbeschränkungen in die Knie zu zwingen. Mit seinem Berliner Dekret vom 21. November 1806 antwortet Napoleon auf das „Britannia, rule the waves!“ und erlässt die Kontinentalsperre. Alle Häfen im französischen Einfluss- und Machtbereich werden für britische Schiffe gesperrt und der Handel zwischen dem Kontinent und Großbritannien wird untersagt. Britisches Eigentum und Handelswaren werden beschlagnahmt. Jeglicher Briefverkehr mit Großbritannien ist verboten. Nach dem Frieden von Tilsit 1807 schließt sich sogar Russland der Kontinentalsperre an. Nachdem Napoleon Mitte 1807 französische Piraten legitimiert, britische Schiffe zu kapern, blockiert Großbritannien ab November 1807 alle Häfen von Frankreich und seinen Verbündeten.

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05.01.2015 Marktverhalten

Eine Aktiv-Passiv Strategie für den Privatanleger

Öffnet man heute den Finanzteil einer Zeitung, so findet man dort häufig den Rat, „passiv“ anzulegen. Gemeint ist damit, einem Investmentfonds den Vorzug zu geben, der einen Finanzmarktindex nachbildet. Diese Klasse der Fonds, so wird behauptet, würde mindestens keine schlechteren Renditen erzielen als traditionelle, aktiv verwaltete Investmentfonds. Sie würde aber wesentlich niedrigere Verwaltungsgebühren berechnen und wäre daher den aktiven Fonds nach Kosten deutlich überlegen. Dieser Rat wird durch zahlreiche akademische Studien gestützt, die zeigen, dass aktiv verwaltete Fonds vor Kosten im Schnitt höchstens so gut wie der Markt insgesamt und nach Kosten schlechter als der Markt abschneiden.

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27.11.2014 Unternehmensanalyse

Inhaberkontrolliert läuft’s besser

Wenn ein einzelner Investor oder eine Investorengruppe über einen langen Zeitraum einen bedeutenden Teil der Stimmrechte bzw. Anteile eines Unternehmens hält und somit die wirtschaftlichen Geschicke lenken kann, spricht man von einem inhaberkontrollierten Unternehmen. Diese Investoren können beispielsweise die Gründerfamilie, deren Erben oder ein strategischer Investor sein. Da ein solcher Investor bzw. Eigentümer sein Vermögen in der Regel zu einem signifikanten Teil in das Unternehmen investiert hat, ist dieser intrinsisch motiviert, eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes zu erzielen.

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08.10.2014 Makroanalyse

Japanische Zwickmühle

Lange Zeit galt Japan als wirtschaftlicher Sonderfall, der allenfalls Experten mit einem Faible für das Studium von Finanzblasen interessierte. Spätestens seit der globalen Finanzkrise ist dies anders. Heutzutage sieht man in Japans Erfahrungen mit der „Blasenökonomie“ der achtziger Jahre und ihren Folgen ein abschreckendes Beispiel für den Umgang mit den Nachwirkungen der Finanzkrise.

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22.09.2014 Makroanalyse

Zins: tot, mausetot oder nur scheintot?

Die lange Dauer tiefer Zinsen geht mit einer im historischen Vergleich schwachen Entwicklung der Wirtschaft nach der Rezession von 2008 bis 2009 einher. Die Schwäche der Wirtschaftsentwicklung nach der Rezession hat verschiedene Erklärungen hervorgebracht.

Erstens wird darauf verwiesen, dass die konjunkturelle Erholung nach einer durch eine Finanzkrise ausgelösten Rezession länger auf sich warten lässt als nach einer Rezession, für die der Finanzsektor nicht ursächlich war. Nach dieser Lesart kann eine die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stimulierende Geld- und Fiskalpolitik die Rezession mildern und den Aufschwung beschleunigen. Sobald die Politik greift, wird sich das Zinsniveau wieder erholen, wenn auch die Spitzenwerte der frühen achtziger Jahre kaum wieder erreicht werden.

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Aktueller Kommentar

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11.08.2017

Neue US-Sanktionen gegen Russland

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Thank God there is labor market slack!

21.07.2017

No Way out? Really? Oder gibt es doch einen Weg zurück zur Normalität?

07.07.2017

Ungleichheit und Wirtschaftswachstum?

27.06.2017

What does from the Fed’s balance sheet normalization follow?

23.06.2017

Kampf gegen Ungleichheit oder gegen Armut?

02.06.2017

Führt Veränderung um jeden Preis zur Veränderung?

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Emmanuel Macron ist Präsident Frankreichs

21.04.2017

Erdogan als geopolitisches Problem

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